Spring Summer Trends 2020

Manche Trends erscheinen immer wieder und begleiten uns jetzt schon einige Saisons, wie zB. die 60er und 70er, Animal-Prints und Spitzen-Stoffe. Deshalb möchte ich euch lieber die "neuen" Wiederkehrer vorstellen, na gut, neu auch nicht, denn ich glaub die Modewelt kann das Rad nichtmehr neu erfinden, aber moderner.  

Außerdem habe ich versucht, so gut es ging, lokale Shops und kleinere Labels mit einzubauen, die sich sicher sehr über Support freuen würden. (Mit "Shop Lokal" Buttons versehen)

Hier sind 11 Modetrends, die uns in den warmen Monaten dieses Jahr begleiten.

 

Farben

Mein absoluter Lieblings-Trend dieses Jahr und daher hier auf Nummer 1: Flieder

Ich finde diese Farbe so schön frisch und macht richtig Lust auf Sommer.

 

Do´s/Don´ts:

Der helle Pastell-Ton ist im Frühling für manchen Hautton noch zu hell und kann schnell fahl wirken. Greift deshalb zu satteren Farben, das heißt intensiveren Tönen (wie hier Beispiel Rock). Intensivere Farbtöne kreieren weniger Blässe im Gesicht.

 

Mein Tipp:

Kombiniert mit Schwarz (zB. Boots) bekommt das zarte Flieder einen Bruch und wirkt weniger feminin, dafür rockig/lässiger. Wer es gerne weiblicher hat, kombiniert mit Creme-Tönen, das unterstützt das Weiche und bekommt eine noch feinere Wirkung.


Ein Trend, bei dem sich sicher viele die Hand vor die Stirn schlagen, und denken "Niemals": Neon

Ich musste mich auch erstmal damit anfreunden, aber in zurückhaltender Form finde ich, können Neonfarben auch zu schönen Hinguckern werden. 

 

Do´s/Don´ts:

Da "Neon" schon für sich steht und auffällt, gilt: weniger ist mehr. Soll heißen, am besten nicht mehrere Neonfarben miteinander mischen, sondern mit dezenten Tönen kombinieren. ZB. Jeans mit Neon-Shirt oder -Jacke.

 

Mein Tipp:

Wer Neonfarben zwar spannend findet, aber sich nicht so ganz rantraut, fängt am besten mit kleineren Accessoires an. ZB. Ohrringe, Taschen oder Schuhe mit Neon-Details.


Eine Trendfarbe von Pantone für 2020: Classic Blue

Es gibt dieses Jahr gleich mehrere Trendfarben, wie zB. Safran Orange, knalliges Rot, Mint Grün und noch ein paar andere. Da Blau für mich aber oft an Bedeutung verliert, finde ich, hat die Farbe es verdient, sie etwas mehr hervorzuheben. 

 

Do´s/Don´ts:

Klassisches Blau ist super einfach einzusetzen, aber Achtung: geht der Blauton zu sehr in eine Türkis oder Königs-Blau Richtung, kann die Farbe auch sehr schnell, sehr blass machen. 

 

Mein Tipp:

Mit dunkleren Blautönen ist man immer auf der sicheren Seite. Wem ganz einfaches Blau zu langweilig ist (mir geht es zumindest oft so) kann mit Stofflichkeiten spielen, zB. Satin, Samt, Spitze usw.


Muster

"Streifen" ist und bleibt das Lieblings-Muster der Meisten und natürlich auch dieses Jahr wieder im Trend. Ich will euch aber diesmal ein Muster vorstellen, das nicht immer ganz so viel Zuspruch bekommt: Punkte

 

Do´s/Don´ts:

Punkte sind den meisten zu verspielt und kindlich, ABER sie machen auch jünger! Wichtig ist, wie mit so vielem: nicht übertreiben.

 

Mein Tipp:

Lieber zu kleineren Punkte-Mustern greifen, als zu übergroßen Punkten. Und wer den zu verspielten Charakter vermeiden möchte, verzichtet am besten auf Volants und Punkte in einem Look. Lieber zB. mit lässiger Mom-Jeans kombinieren.


Blumen-Muster kennen wir zur Genüge, jetzt wird es noch ein bisschen sommerlicher: Tropical

Ich verbinde mit diesen Muster absolute Urlaubsstimmung, Meeresrauschen und Sonne pur.

 

Do´s/Don´ts:

Auch hier heißt es, Finger weg von zu vielen Mustern. Das heißt, bitte kein Muster-Mix versuchen, bleibt bei einem Muster und kombiniert das am besten zu schlichten einfarbigen Teilen.  

 

Mein Tipp:

Wer nicht zu sehr nach "frisch vom Strand" ausschauen möchte, vermeidet den typischen Urlaubslook: Tropische Muster, plus Strandtasche, plus Flip Flops. Lieber mit eleganteren Accessoires kombinieren.


Stoffe

Alles kehrt zurück, von Cord über Samt, zu Satin und Brokat. Und auch diese Stofflichkeit kennen wir bereits: Transparenz

Egal ob aus Kunststoffen, Seide oder Spitze, bei transparenten Stoffen heißt es: Zeig was du hast!

 

Do´s/Don´ts:

Absolut keine Frage, das diese Stoffe ganz vorsichtig einzusetzen sind, wenn man nicht zu viel zeigen möchte. Daher seid euch bewusst, diese Teile erregen Aufmerksamkeit!

 

Mein Tipp:

Wer transparente Stoffe testen möchte, fängt am besten bei Accessoires oder Jacken an, unter denen man ein gewöhnliches Oberteil trägt, und man weniger dadurch preisgibt. Hosen und Röcke zeigen natürlich viel mehr Bein als der ein oder anderen vielleicht lieb ist. 


Ein Touch Western bitte: Fransen

Die meist aus Bast, Stroh oder Ratan bestehende Stoffe sind grad überall zu sehen. Ich stelle sie euch heute an Accessoires vor, sie sind aber auch an Kleidungsstücken zu finden. 

 

Do´s/Don´ts:

Strandkörbe mit Fransen kennen wir. Sie sind aber auch Alltags- und sogar Büro tauglich. Mit Fransen-Accessoires könnt ihr jedes noch so schlichte Outfit ein wenig aufwerten und ihm einen besonderen Touch geben.  

 

Mein Tipp:

Hier sind vor allem Taillengürtel mit Fransen unschlagbar, da sie die meist schmalste Stelle der Frau hervorragend hervorheben und zudem das Outfit gleich viel besonderer machen. Wer sich nur ganz wenig herantasten möchte: Schals mit Fransen, das geht immer. 


Trendteile

Dieses Teil gilt eigentlich weniger als Trendteil, sondern eher als Klassiker. Aber diesmal in langer Variante: Trenchcoat

Der Trend geht in die Maxi- oder Midi-Version, das heißt, mindestens bis zur Hälfte des Schienbeins reichen die modernen Trenchcoats.

 

Do´s/Don´ts:

Der Trenchcoat ist super vielseitig einsetzbar und die perfekte Übergangsjacke. Aber Achtung: finde die für dich perfekte Farbe, denn vor allem im Frühjahr kann eine Camel-Farbe sehr blass und fahl machen.   

 

Mein Tipp:

Da Beigetöne nicht für jeden Hauttyp gemacht sind, gibt es ganz unterschiedliche Farben bei Trenchcoats. Mein Favorit: Olivgrün, passt so gut wie zu jedem Hauttyp und ist super zu kombinieren.


Auch schon ein etwas länger vorherrschendes Trendteil: Oversized (Männer-)Hemd

Ich bin ein absoluter Fan vom Oversized Hemd, weil es so lässig, casual, bequem für den Alltag ist. 

 

Do´s/Don´ts:

Oversized trifft nicht jedermanns Geschmack, alternativ zu taillierten Hemden greifen, die aber nicht zu eng am Körper sind.

 

Mein Tipp:

Wechselt ab wischen weit und eng. Wenn ihr also ein weites Hemd habt, tragt engere Jeans dazu, wenn die Hose weit ist, sollte das Oberteil enger sein, da sonst schnell ein "Sack"-Effekt entsteht. 

Durch die Ärmelform könnt ihr auch die optische Weite regulieren. Ist zum Beispiel ein Raglanärmel am Hemd, das heißt, der Ärmel ist nicht direkt an der Schulter angesetzt, sondern auf Hälfte des Oberarms oder tiefer, wirkt das Hemd noch größer. (Wie bei Hemd weiß und beige)


Einige werden sich jetzt fragen "Echt jetzt?". Aber ja, ein Trend ist zurück: Bermudas

Und eins muss ich sagen: sie sind deutlich vorteilhafter, als so manche Shorts/Hot Pants.

 

Do´s/Don´ts:

Radlerhosen sind auch dieses Jahr im Sinne von Bermudas im Trend. Aber, wie mir vielleicht die ein oder andere zustimmt, möchte nicht jeder hautenge Radlerhosen tragen. Gott sei Dank, gibt es die Bermudas dieses Jahr in ganz unterschiedlichen Schnitten. Das heißt, wer seine Beine weniger gerne mag, greift zu weiteren Hosen.

 

Mein Tipp:

Klassische Bermudas können sehr schnell sehr "oll"/altmodisch wirken. Daher ist die Kombination dazu super wichtig. Mein Tipp, je schlichter die Hose umso besonderer/modischer darf das Oberteil werden. Wenn ihr eine coole modische Bermuda habt, passt auch ein schlichtes Oberteil dazu. 

 


Dieses Kleidungsstück ist immer etwas schwierig einzusetzen: Westen

Dabei fragen sich die Meisten: "wozu ziehe ich eine Weste an?"

 

Do´s/Don´ts:

Westen haben weniger eine wirklich wärmende Funktion als mehr einen Style-Charakter. Aufpassen muss man auf die Länge, zB. sollte die Weste zum Kleid oder Rock entweder länger sein oder maximal bis zur Hüfte enden, da die unterschiedlichen Längen sonst nicht harmonisch sind.

 

Mein Tipp:

Westen kann man zu allem Möglichen kombinieren. Cool zur Jeans mit casual Oberteil, Sneaker oder Boots als Beispiel. Eine Weste wertet jedes noch so schlichte Jeans und Pullover/T-Shirt auf. 

 


Hast du Lust aufs Shoppen bekommen? Aufgrund der aktuellen Covid19-Situation ist Shoppen in den Läden gerade nicht möglich, was aber nicht heißt, dass du aufs Einkaufen verzichten musst. Ich biete auch einen Service an, den ich Online Style Guide nenne. Das heißt du bekommt von mir einen Online Shopping Guide, mit Looks, die auf dich und deine Wünsche abgestimmt sind, inkl. Tipps zu weiteren Kombinations-Möglichkeiten und Figur-Typen. 

Alle weiteren Infos findest du hier

Außerdem können wir auch über Video-Funktion gemeinsam deinen Kleiderschrank ausmisten, wenn du erstmal Platz schaffen und dich von Altem trennen möchtest.

Solltest du noch Fragen dazu haben, kannst du mich jederzeit kontaktieren. 


Partner


Partner Ludwig Beck / Nicola Hahn


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